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Mariendistel Tee Zubereitung – auf das Kraut kommt es an

Mariendistel Tee ZubereitungNicht jeder Arzt ist Heilpflanzen gegenüber aufgeschlossen und baut sie mit in die Therapie ein. Die Mariendistel bildet hier eine Ausnahme, denn an dieser Heilpflanze kommt kein Arzt vorbei, wenn es um die Behandlung von Vergiftungen geht. Die Mariendistel wird auch Leberkraut genannt und dieser Beiname trifft es auf den Punkt. Wenn es nämlich um die Gesundheit der Leber geht, steht die Mariendistel bei den Heilkräutern an erster Stelle. Das Vertrauen in die Wirkkraft der Mariendistel ist so groß, dass sie selbst, bei schweren Pilzvergiftungen verabreicht wird.

Was macht die Mariendistel so besonders?

Wer keine Angst hat, sich an den spitzen Dornen und Stacheln zu stechen, kann die Mariendistel in den Sommermonaten an fast allen Feldrändern und Wiesen finden. Selbst wenn die Pflanze gefährlich aussieht, die Mariendistel Tee Zubereitung ist einfach und der Tee sehr gesund. Für die Mariendistel Tee Zubereitung ist nur das Kraut erforderlich, die hübsche violette Blüte ist nur Zierde. In den Blättern ist der Wirkstoff Silymarin zu finden, der unter anderem die Zellen der Leber schützt und der größten Drüse des menschlichen Körpers dabei hilft, sich immer wieder zu regenerieren. Silymarin ist der Wirkstoff, auf den Ärzte bei Lebervergiftungen und anderen Schädigungen des Organs zurückgreifen. In der Naturheilkunde, aber auch in der klassischen Schulmedizin ist die Mariendistel mit ihrem Wirkstoff Silymarin nicht mehr wegzudenken.

Wann ist die beste Zeit, die Blätter zu ernten?

Die Donnerdistel oder Heilandsdistel, wie die Mariendistel auch genannt wird, ist ein Mitglied der Familie der Korbblütler und hat ihre Blütezeit jedes Jahr zwischen Mai und September. Zwar hat die Blüte selbst mit der Mariendistel Tee Zubereitung nichts zu tun, die Blätter hingegen sollten ebenfalls im vorher genannten Zeitraum geerntet werden. Wer die Samen der Mariendistel in den Garten pflanzt, muss ein Jahr lang auf die Ernte und die Mariendistel Tee Zubereitung warten. Erst ab dem zweiten Jahr blüht die Heilpflanze und die Blätter enthalten ihre so gesunden Wirkstoffe. Die Mariendistel mag es sonnig sowie einen durchlässigen Boden ohne Humus. Die Pflanze, um die sich viele Legenden und Sagen ranken, wird bereits im Februar oder spätestens im April gesät. Die Mariendistel hat eine Wuchshöhe von bis zu zwei Meter. Frost macht der Heilpflanze nichts aus, denn sie hält Temperaturen von minus sieben Grad ohne Probleme aus.

Die Mariendistel Tee Zubereitung

In der Regel spielen die Blätter bei der Mariendistel Tee Zubereitung die Hauptrolle. Außerdem gibt es auch die Möglichkeit, den Samen der Pflanze für die Mariendistel Tee Zubereitung zu verwenden. Die Wirkstoffe und alles, was die Pflanze so gesund macht, ist allerdings in den Blättern vorhanden. Die Blätter am besten im Sommer ernten, wenn sie die höchste Konzentration an Wirkstoffen haben. Für die Mariendistel Tee Zubereitung die Blätter zunächst einige Tage an einem luftigen Ort trocknen lassen und anschließend am besten mit einer Schere klein schneiden. Für den Tee zwei Teelöffel der Blätter in eine Tasse geben und mit 200 Milliliter kochendem Wasser übergießen. Den Tee nun für zehn Minuten ziehen lassen, dann durch ein Sieb gießen und mit Honig gesüßt trinken. Honig sowie Zucker sind unbedingt notwendig, denn der Tee aus den Blättern der Mariendistel ist sehr bitter.

Woran lassen sich die Mariendisteln erkennen?


Unter den Disteln nimmt die Mariendistel eine Sonderstellung ein. Keine andere Distel hat eine so lange Tradition als Heilpflanze und keine ist so auffällig wie die Mariendistel. Besonders auffallend sind ihre großen und tiefgrünen Blätter, die von zahlreichen weißen Linien durchzogen sind. Ein wahres Prachtstück ist die Blüte der Heilpflanze, zwar voller Stacheln, aber kugelrund und in einem leuchtenden Pink. Wer die Mariendistel sammeln möchte, sollte auf jeden Fall dicke Handschuhe anziehen, ansonsten ist es sehr schmerzhaft, die Pflanze zu berühren. Wie beliebt die Mariendistel ist, zeigt auch das Verbot in Österreich und in der Schweiz, die Heilpflanze zu sammeln. Die Mariendistel ist auf keiner Wiese zu übersehen, denn sie blüht wunderschön.

Fazit zur Mariendistel Tee Zubereitung

Schon die berühmte Hildegard von Bingen hat sich voller Lob über die Mariendistel geäußert. Sie wusste um die guten Eigenschaften der Pflanze, vor allem bei Vergiftungen aller Art. Über die Mariendistel Tee Zubereitung hat nicht nur Hildegard von Bingen geschrieben, auch der Wasserpfarrer Sebastian Kneipp kannte die Vorzüge der Pflanze. Ihren Namen verdankt die Distel den weißen Flecken auf ihren Blättern. Der Sage nach stammen diese weißen Flecken und Linien von der Milch der Mutter Gottes, die sie beim Stillen ihres Sohnes verloren hat. Die Ärzte und Heilkundigen im Mittelalter haben daher angenommen, dass die Mariendistel Tee Zubereitung nur für werdende und stillende Mütter einen Sinn macht.

Bild: @ depositphotos.com / virtexie

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Hier schreibt die Redaktion von mariendistel-tee.de
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